Die Lokalzeitung erscheint seit 1994. Sie  enthält das aktuelle Jahresprogramm der Musikabende im Biergarten und die Vorschau auf die Ausstellungen der Kneipengalerie des laufenden Jahres. In unterhaltsamen Beiträgen werden die Streiche unserer Ratsherren und -damen in Wort und Bild aufs Korn genommen und aktuelle Ereignisse in unserem lieben närrischen Nest kommentiert. Auch Episoden aus der Stadt- und Nollgeschichte werden beleuchtet. Beliebt bei der Leserschar sind das legendäre Promibilderrätsel und die Doku-Soap BSDW, (Berühmte Säufer der Welt)

Ein echtes Lokalblatt

Wir riefen in der NZ bisher zu drei  Fotowettbewerben auf: “Tischlein, deck dich!”, “Trink, Brüderlein Trink” und “SÜNDE, LIEBE SÜNDE” waren die Themen, die großen Anklang bei den Gästen fanden. Die Ergebnisse wurden jeweils in einer Ausstellung präsentiert und der Sieger gewann ein Schwein. Sie dürfen raten, zu welchem Thema das ergötzliche Foto von Reinhard Stiebritz eingereicht wurde:

Zuweilen zeigte die NZ  praktisch hellseherische Ambitionen. Einen Busbahnhof im Retro-Stile gab es bei uns schon in Ausgabe 15/2003. Hier fand ein Foto des ehemaligen Aufenthaltsraums der sozialistischen Wartegemeinschaft am Inselplatz Verwendung. Der echte Retro-ZOB wurde 2010 eröffnet. Auf die inserierende Firma POLILEAS aus der ersten Ausgabe würden wohl auch heute noch einige Parteien gern zurückgreifen:

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An drolligen Themen für die Rubrik “Jenenser Schnärzchen” mangelt es nicht. Eifrig sorgen Bewohner unserer kleinen Großstadt für Nachschub. Dabei nehmen wir uns gelegentlich auch selbst aufs Korn, etwa, als eine Nollpraktikantin in einem Aushang zum “Frühshoppen” einlud.

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Unsere zuweilen exaltierte, immer noch rauchende Parterschaftsberaterin Frau Dr. Nolli Nollmann ist in jeder Ausgabe mit einem gelegentlich auch einen Anflug von Malapropismus enthaltenen Beitrag vertreten, der zuweilen anschwellende Probleme im Handumdrehen löst - eine Konifere ihres Faches.

Die aktuelle Ausgabe ist erwartungskonform an und 

für sich (Pfirsich)

in der Noll erhältlich.

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Die Jenaer Kellnerlegende Werner Trübner, genannt “Horridoh”, wurde 2015 postum zu seinem einhundertsten Geburtstag mit einer Ausstellung der Kneipengalerie und einer Laudatio in der Nollzeitung geehrt. Dem NZ-Aufruf, Material  beizusteuern, waren viele Jenenser und Auswärtige gefolgt.

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Bekannt war Horridoh vor allem wegen seiner flotten Sätze. Auf vielfachen Wunsch zeigen wir hier  die Hitliste seiner Servier- und Kassiersprüche.   Der Dresdner Bildhauer Detlef Reinemer, der einige Jahre in Jena lebte, stiftete zum Jubiläum eine Plastik mit Werners Konterfei, die in der Noll (allerdings schwer) zu finden ist.

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Eine Auswahl der Titelseiten der vergangenen Jahre slidet hier an ihnen vorbei.

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Ankündigung der Kurt- Mühle-Ausstellung in NZ Nr.4

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Die Reidakton der ‘Nollitzuneg’ bteitt, alle etuvenell atretufednen Druehckfler zu enuldichtsgen, dnen nianemd ist ubafenhlr. Und auedßerm, lseen kneönn Sie es anheinescnd dcoh tzdrotem, oedr ewta nhict ? Das Gimehenis ist, daß nur die Potionsien des etrsen und des lzteten Bchutabsen smetimn mseüsn.

Eene mene mee
ich bin der obee
keene eene decht
du bist mir nicht recht
mide made min
du bist mir zu grien
wigge wagge weene
gelb und blau wer scheene
blabla blublu blitzableiter
du wirst jetzt kulturamtsleiter
(Eene itze mene, wir sind hier in jene..)

kinder

Jenscher Abzählreim 2002

Nollzeitung